Spruch der Woche – ganz schön gesalzen…

ЧТОБЫ УЗНАТЬ ЧЕЛОВЕКА, НАДО С НИМ ПУД СОЛИ СЬЕСТЬ

Um einen Menschen kennenzulernen, muss man mit ihm ein Pud Salz essen.

russisches Sprichwort

Wobei ein Pud ganze 16 Kilo sind und man sie bitte nicht auf einmal essen sollte! Das wäre kontraproduktiv. Apropos Salz, rund um dieses Weiße Gold, ob mit oder ohne Rieselhilfen, ranken viele Geschichten und Aberglaubensregeln. In Russland war es beispielsweise üblich, Besucher mit Brot und Salz zu empfangen und sie so zu ehren. Und ich weiß noch, dass wenn man Salz verschüttet, man drie Prisen davon über die Schulter werfen sollte, damit kein Unglück geschieht.

Folgendes zum Thema Aberglaube auf der Seite Russland Hautnah:

‚Die alten Bräuche und Feste der Altslawen sind längst … in Vergessenheit geraten, aber Bruchteile davon – in Form von Aberglauben – haben überlebt, und so weiß jeder in Russland, dass der Ehrengast mit Brot und Salz empfangen wird, dass die Seele des Verstorbenen 40 Tage lang nach dem Tod in unserer Welt bleibt oder dass eine Frau mit einem leeren Eimer, die man auf dem Weg trifft, Unglück bringt.‘

Mehr dazu hier.

Die Autorin schreibt sogar, dass es in Kaliningrad ein Museum des russischen Aberglaubens gibt, denn dieses Volk glaubt fest an böse Vorzeichen und an unglückabwehrende Gesten. Noch immer.

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Autor: Scherbensammlerin

Zwei Länder - verschiedene Identitäten - viele Sichtweisen. Ich sammle Informationsscherben über die Vergangenheit und Gegenwart und füge sie zu einem Mosaik aus Worten und Bildern.

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