Spruch der Woche – Scherbe

scherben74

Vom Augenblick beherrscht und eingefangen
zerfällt der Tag, der Monat und das Jahr.
Und jede Scherbe schafft Verlangen
nach Ganzheit: Wie sie niemals war.

G. Kunert

 

Advertisements

Autor: Scherbensammlerin

Zwei Länder - verschiedene Identitäten - viele Sichtweisen. Ich sammle Informationsscherben über die Vergangenheit und Gegenwart und füge sie zu einem Mosaik aus Worten und Bildern.

4 Kommentare zu „Spruch der Woche – Scherbe“

  1. Sehnsucht nach Ganzheit, wie sie niemals war.
    Gibt es eine gefühlte Ganzheit? Wie wäre eine solche Erfüllung?
    Ultimativ und mit Donnergetöse oder ein leises Glück?
    Die Sehnsucht und das Heimweh bleiben…

    1. Und da ist die Sehnsucht, Teil eines Ganzen zu sein. Und zwar nicht nur irgendeines, sondern ein Passendes. Dazugehören veilleicht. Im Getöse eines Rockkonzertes. Im leisen Glück eines Morgens im Garten. Es ist nur ein Fitzelchenmoment. Dann zerfalle ich in viele Ablenkungen und Splitterparteien. Und dennoch gelingt es, diesen Wust zusammenzuhalten. Und das ist doch erstaunlich, oder?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s