Jeden Tag ein Gedicht: 7. März

Dort will ich weinen durch die bitt’re Rinde,
mit meiner Krone rauschen früh und spät,
und so erzählen meinen Enkelkindern
von meinem Völkchen, das im Wind verweht.

Woldemar Herdt


Woldemar Herdt (re) hier mit David Neuwirt (mit Fotoapparat)

Woldemar Herdt (1917-1997) war ein sowjetdeutscher Dichter, geboren in Selmann an der Wolga. Vor dem Krieg war er Dorfschullehrer. Danach kam er als Verbannter ins Lager IwdelLAG im Ural, wo er als Bohrmeister gearbeitet hat. Es hieß, in der Verbannung hätten einige in Ermangelung von Papier auf der weichen Rinde der Birken geschrieben. Auf diesem Bild ist das nur unzureichend wiedergegeben…

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Autor: Scherbensammlerin

Zwei Länder - verschiedene Identitäten - viele Sichtweisen. Ich sammle Informationsscherben über die Vergangenheit und Gegenwart und füge sie zu einem Mosaik aus Worten und Bildern.

Ein Gedanke zu „Jeden Tag ein Gedicht: 7. März“

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