Wolken über Marienhain

5.-Mango-Mandarin, Anne Henning
© Anne Henning, mehr auf: http://mangomandarin.de/

Sie trug eine Landkarte auf ihrer Haut, ohne es zu ahnen. Einen Lageplan, denn die Konstellation der Muttermale auf dem Rücken entsprach genau der geographischen Lage dieser kleinen Ortschaften in der Ukraine, aus der ihre Vorfahren stammten. Dem Kronaugebiet an der Molotschna. Das Dorf Marienhain war als erstes aufgetaucht, als dicker Leberfleck in der Mitte des Rückens, den hatte sie von Geburt an. Die anderen Muttermale entstanden allmählich drum herum. Erstaunlicherweise entsprach die Entfernung der Male maßstabgetreu der dieser Dörfer untereinander. Man hätte das Muster ihrer Muttermale gut auf ein Pauspapier übertragen und auf die Karte legen können. Ein Kartograph mit Zugriff auf alle digitalisierten Landkarten dieser Welt würde nach einigem Durchforsten der Datenbanken sicher fündig werden und eine Übereinstimmung bemerken. Aber dafür hätte er jedoch einen Verdachtsmoment benötigt.

Olga kannte diese Gegend in der Ukraine nicht persönlich, sie war noch nie da gewesen. In dem Dorf, in dem ihre Großeltern und deren Eltern und wieder deren Eltern geboren wurden, hat sie nie gelebt. Diese Ortschaften gingen auf eine Zeit zurück als Zar Alexander, Enkel der Großen Katharina II, Deutsche in den unbewohnten Gebieten ansiedeln wollte und sie mit Land und Vieh anlockte. Als Bollwerk gegen Einfälle aus dem Osten und dem Südosten. Wer waren diese Siedler? Wirtschaftsflüchtlinge oder Hasardeure oder Opfer der Napoleonischen Kriege? Sie haben das Land am Schwarzen Meer urbar gemacht, haben ihre eigenen Feste gefeiert und in den Schulen deutsche Fibeln benutzt. Ab 1920 mit sogar sozialistischem Inhalt, das hatte Olga mal im Museum gesehen:

Wir feiern den Roten Oktober.
Karl, Peter und wir alle sind Pioniere.
Wir nehmen die rote Fahne.
Anton hebt die rote Fahne hoch.
Karoline hat die Trommel.
Da kommt ein Auto.
Die Kleinen fahren auf dem Auto.
Sie rufen: „Es lebe der Rote Oktober!“
Wir rufen: „Wir sind alle bereit!
Immer bereit!“

1941 war alles vorbei. Wer konnte, floh mit den großen Trecks in den Westen. Danach wurden die Dörfer umbenannt in Olgino und Berestowo und Alexajewka und heute stehen nur noch vereinzelt Häuser der deutschen Siedler da. Das meiste haben Zeit und Geschichte ausradiert.

Sie wusste zwar, dass sie schon immer diese vielen Muttermale gehabt hatte, bereits als sie ein Kleinkind war, haben sich die ersten eingefunden. Bloß die Größenverhältnisse stimmten nicht ganz. Die Dörfer, auf Olgas Rücken, in denen ihre Verwandtschaft gelebt hatte, waren größer und deutlicher geformt, die anderen teilweise verschwindend klein.

Sogar als sie begann, sich mit der Topologie der Dörfer ihrer Ahnen zu beschäftigen kam sie nicht drauf, dass deren Lage auf ihrer Haut verzeichnet war. Damals hat sie auf einer Landkarte mal nachschauen wollen, wo dieser Ort, Marienhain, eigentlich lag, den ihr Vater so stolz in seinem Pass trug. Marienhain, Ukraine. Nicht Cherson, die nächstgelegene größere Stadt, nicht Mikolaiv, nicht Odessa, nein. Marienhain, der Nabel seiner Welt. Was, Sie kennen es nicht? Nicht nur stolz, irgendwie trotzig trug er ihn zur Schau, diesen Ort. Wie um zu sagen, ich komm aus einem deutschen Dorf, das sich wie zufällig einige hundert Kilometer zu weit östlich verirrt hat. Dass er dieses Dorf knapp ein Jahr nach seiner Geburt verlassen musste und es kurz darauf umbenannt wurde und dass kaum noch eins der Häuser von damals steht, interessiert ihn nicht. In den Neunzigern soll allerdings sein Geburtshaus noch gestanden haben. Das hat zumindest Tante Ida, die damals hingefahren ist, bestätigt. Ihr Vater selbst ist nie wieder dorthin zurückgekehrt. Es ist sein Geburtsort auf dem Papier, es kommen aber keine Heimatgefühle auf.Zu früh ist er von da weggegangen. Keine Bilder, keine Erinnerungen, die damit verbunden sind, nur vereinzelte Geschichten. Wo kommst du her? Wurde er oft gefragt, wenn jemand seine krumme Aussprache hörte. Die Hiesigen, die jeden sofort anfangen zu duzen, wenn er ein nicht so lupenreines Deutsch spricht wie sie. Behandeln  einen gleich wie ein Kind, wie einen Analphabeten, dem man nicht höflich begegnen muss. Wie einen minderbemittelten Idioten. Und du, wo kommst du denn her? Langsam und deutlich gesprochen muss man sich diesen Satz denken und mit einer Mischung aus Verachtung und Neugierde.

Und die Lieblingsantwort ihres Vaters auf dieewige Frage nach der Herkunft lautet:
„Wenn ein Kind in einem Flugzeug geboren wird, und dieses Flugzeug fliegt über dem Pazifischen Ozean, was ist dann seine Heimat? Was seine Nationalität? Lufthansa? Aeroflot?“

Oder ist er Ozeanier? Insulaner? In seiner Geschichte ist es immer ein Junge, der über den Wolken geboren wird. Das ist immer er selbst. In den Wolken über Marienhain.

Kein Wunder eigentlich, dass Hochschwangere auf Flüge nicht mitgenommen werden dürfen. Sie wissen schon warum, die Verantwortlichen, das Blut nach der Geburt, das lässt sich reinigen. Aber wie soll man klären, wer der neue Erdenbürger ist? Wenn er über der Schweiz zur Welt kommt, im Schweizer Luftraum, ist es ein Schweizer? Marienhain war kurz vor dem Einmarsch der deutschen Truppen alles andere als ein Flugzeug. Aber für ihren Vater und seine Identität irgendwie schon.

Ein Dorf. Ein lutherisches Dörfchen, irrtümlich durch eine teuflische Levitation zu weit in den Osten verschoben. Eine Insel inmitten von Wiesen, die deutsche Kolonie, wie singen die Kinder heute auf den Schulhöfen? „Empompie – Kolonie – Kolonaster, Empompie, Kolonie!“ Das alte Klatschspiel, wo kommt es eigentlich her?

Jedenfalls ist diese Verschiebung der Koordinaten – im Vergleich zur Entfernung zum Erdtrabanten – ein Klacks, sollte sich jedoch als fatal erweisen für alle, die dort lebten. Über Generationen hinweg. Olga dachte an den allerersten Siedler aus ihrer Sippe. Diesen Spitzenahnen, der aus einem mecklenburgischen Dorf aufgebrochen war. Hundertprozentig erwiesen ist die Verwandtschaft zu ihm nicht, die Archive wurden leider dem Erdboden gleichgemacht, aber sie kann ihn als Prototypen nehmen, diesen gestandenen Familienvater und Tischler von Beruf, der mit seiner Frau mitsamt den Kindern nach Osten aufgebrochen ist, weil ihm der Zar die 5 Kühe und die 5 Dessjatinen fruchtbares Land versprochen hat. Und andere Privilegien, wie die Befreiung vom Wehrdienst und die freie Ausübung seines Glaubens. Olga stellte sich diesen Urahn immer mit einem imposanten Backenbart vor. Schon ergraut, wie an den Schläfen. War er doch 1804 weit über vierzig. Und Vater von mindestens drei Kindern. Weitere sollten folgen, im neuen Land, im Kronaugebiet an der Molotschna. Deine Seele hast du für dieses Stück Land und diese fünf Kühe verkauft, und unsere gleich mit, dachte sie wütend. Am liebsten hätte sie ihn aus seinem kühlen Grab gezerrt, sein dürres Gerippe, an dem noch nach fast 200 Jahren vermoderte Haarbüschel klebten (Dahin! Der stolze Backenbart! Dahin!) und hätte ihm am ausgestrecktem Arm all die Gräuel vorgeführt, in die er seine Nachkommen mit diesem Schritt gestürzt hatte. Kollektivierung, stalinistische Säuberungen, die Roten, die Weißen der ganze Bürgerkrieg mit Hungersnöten und Epedimien. Und nicht zu vergessen die beiden Weltkriege, und die Deutschen als verräterische Spione, als Faschisten immer im Visier der Mächtigen. Zwischen allen Fronten. Als dreckige Faschisten in Russland. Und später: als dreckige Russen in Deutschland. Kein Refugium und keinen Fürsprecher. Die Regierung der Weimarer Republik hätte sie in den Zwanzigern da rausholen können, doch sie zog es vor, es sich nicht zu verscherzen mit dem wilden Nachbarn. Konflikte gescheut. Pech gehabt. Ene mene Muh und drin bleibst du, in dem brodelnden Kessel, in deiner Empompie Kolonie bis zum Sanktnimmerleinstag. Hätte dieser Urahn, der Tischler Heinrich Mellme nur einen Bruchteil dessen geahnt, was er seinen Nachfahren da antut, er hätte die Beine in die Hand genommen und wäre schnurstracks nach Bremerhaven gerannt mitsamt der ganzen Bagage, um sich auf den nächstbesten Liner nach New York einzuschiffen. Oder nach Kanada. Oder Argentinien, was grade am Dock war. Ohne auch nur einmal innezuhalten. Aber vielleicht hätte er einfach nur mit den Schultern gezuckt und gedacht, fünf Kühe und fünf Hektar Land, nach mir die Sintflut.

So zog er gen Osten und kam nach Wochen der beschwerlichen Fahrt im blühenden Paradies an. Marienhain am Molotschna-Fluss zwischen weichen Hügeln und Auen.

Die Kolonisten haben ihren neuen Dörfern so wohlklingende und frohe Namen gegeben, Hoffnungsthal und Grüntal, Rosenfeld, Marienhain. Sie hingen an die Fenster und Wände Deckchen mit Sprüchen wie „Behüt‘ sich Gott“. Säuberlich mit Filethäckelei ausgeführt. Aber genutzt hats wenig. Gott hat die Gegend doch verlassen. Hat sich in diesen Jahren des Schreckens weit zurückgezogen in die Tiefen des Alls.

Doch lassen wir die Kirche im Dorf, so verfallen sie auch sein mag und die Leichen in ihren Gräbern.  Die Geschichte ließ sich nicht mehr zurückdrehen. Dennoch spürte Olga keine Sympathie für diesen Urahn, kein bisschen. Vielleicht tat sie ihm unrecht. Sie kannte seine Beweggründe nicht, seine Träume und wie er sonst so war, ein unerbittlich strenger Patriarch oder ein lustiger Kumpan. Soviel gab der Stammbaum leider nicht her.  Mit viel Glück fand sie den Namen heraus, den Geburtsort, das Datum der Taufe oder vielleicht auch wer die Taufpaten waren. Aber darüber hinaus war für sie dieser Mann ein leerer Fleck in der Landschaft. Ein Unbekannter. Das, was sie mit ihm verband, waren die Orte an der Molotschna, aneinandergereiht auf ihrem Rücken. Doch das wusste sie ja nicht und es war ohnehin eine Landkarte, die es längst nicht mehr gab.

Секретики – kleine Geheimnisse

Die Bonbon-Papierchen (фантики) von der Schokoladenfabrik Roter Oktober haben mich auf eine Idee gebracht. Lange war sie vergessen, diese Sommer-Kleinmädchen-Beschäftigung. Andere, die in Russland der letzten Jahrzehnte aufgewachsen sind, werden sich noch erinnern.

Unser Spiel hieß Секретики (Sekretiki) oder kleine Geheimnisse und ging so:

Man nehme etwas das zu verstecken sich lohnt: Blumen, Blätter, kleine Steine oder eben bunte Papierchen mit schönen Bildern. Dann suche man sich eine Glasscherbe, nicht zu klein. Es ist eigentlich egal, ob aus weißem, grünem oder braunen Glas. (Übrigens habe ich mir nie die Finger an einer solchen gefundenen Scherbe geschnitten, obwohl mich meine Mutter sicher gewarnt hatte, aber wenn das Kind behutsam mit dem Glas umgeht, passiert nichts). Ich weiß übrigens gar nicht mehr, ob sie es als Kind schon gespielt hat. Ich werde sie mal fragen…

Dann suche man sich irgendwo einen Ort, im Hof, im Garten, bei einer Baumwurzel oder im Sand und grabe eine kleine Mulde hinein, nicht zu tief, groß genug für die Glasscherbe und das zu versteckende Gut. Die Erde darf nicht zu festgestampft sein oder zu kalt so wie jetzt, im Februar. Zu matschige Erde geht auch nicht. Es ist eindeutig was für den Sommer.

In diese Mulde lege man den Schatz, decke ihn mit der Glasscherbe zu und schütte die abgetragene Erde wieder drauf. Jetzt kommt der Kinderfinger zum Einsatz und rubbelt an einer oder mehreren Stellen kleine Fensterchen frei, ganz behutsam und vorsichtig. So entsteht das kleine Geheimnis.

Das unterirdische Exponat kann übrigens wieder zugedeckt werden. Es ist ein echter vergrabener Schatz. Man kann das Wissen für sich behalten oder es mit einer Freundin teilen.

Man kann mehrmals am Tag zu der Stelle gehen und mal nachgucken, ob der Sekretik noch da ist oder ob andere Kinder ihn entdeckt und geplündert haben.

Heute würde man das wohl Upcycling nennen. Oder Landart. An diesem Spiel kann man erkennen, wie reich und arm unsere Kindheit war, wenn uns Scherben und Bonbonpapierchen als Spielzeug dienten. Reich an Einfallsreichtum. Arm an online bestelltem Spielzeug. Ich glaube, dass ab einem gewissen Alter, sieben oder acht, die Mädchen das Interesse an diesem Spiel verlieren. Irgendwo im Netz habe ich gelesen, dass das eine rituelle Handlung sei, die Kinder vollziehen, weil sie das, was für sie einen besonderen Wert hat, vor den Augen der anderen und vor den Erwachsenen verbergen, ihr eigenes Reich schaffen. Und einer schrieb sogar, dass bei diesem Spiel die Angst vor dem Tod spielerisch aufgenommen wird.

Aber ich weiß nicht, ich assoziere mit diesem Spiel Sonne, in der Erde graben und diese schönen bunten teilweise glitzernden Papierchen. Für mich ist es reine Nostalgie.

Und wenn das Wetter und die Wärme es erlaubt, werde ich mal Bilder davon machen und eine richtige kleine Anleitung machen. So kann die Tradition des Scherben Sammelns weitergehen.

Theo und die Schokoladenfabrik

Immer wenn ich in einem russischen Laden bin, kaufe diese bunten Bonbons, Schokoladenkonfekt in den abgefahrensten Verpackungen. Märchenfiguren, Sagengestalten und Bären im Wald. Drei große Marken gibt es, die sich inzwischen zu einem konditorischen Verband zusammengeschlossen haben: Rot Front, Roter Oktober und Babajewskij.

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Als Kinder haben wir genau solche Bonbon-Papiere für sogenannte Sekretiki verwendet…

Roter Oktober, die bekannteste Schokoladenfabrik Moskaus geht auf einen deutschen Begründer zurück: Theodor Ferdinand Einem.

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Der Junge weiß seine Tafel zu verteidigen – Na, nimm doch weg – steht da frei übersetzt.

Der Zuckerbäcker aus Brandenburg hat im Jahre 1851 eine kleine Konditorei am Arbat im Herzen Moskaus eröffnet. Im Laufe der Jahre und mit Hilfe seines Partners Julius Heuss wurde aus der kleinen Konditorei eine bedeutende Schokoladenfabrik mit vielen Produktionsstätten im ganzen Land. Nicht nur Schokolade, auch kandierte Früchte und Marmeladen gehörten zum Sortiment. Zum 300. Jubiläum der Romanow-Dynastie im Jahr 1913 wurde die Süßwarenfirma „Einem“ sogar zum Hoflieferanten ernannt.

Theodor Ferdinand Einem starb im Jahre 1876, doch sein Partner und dessen Söhne bauten das Unternehmen weiter aus, inverstierten in Werbung und hochwertige Verpackungen. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen zeugen vom Erfolg des Unternehmens. Bis sich mit der Revolution von 1917 das Blatt wendete. Die Schokoladenfabrik „Einem“ wurde enteignet und erhielt den Namen: „Staatliche Süßwarenfabrik Nr. 1, vormals Einem“. Doch auch die neuen Machthaber waren der süßen Versuchung nicht abgeneigt, sodass auch weiterhin Schokoladen-Tafeln und Konfekt in den aus roten Ziegeln errichteten Fabrikhallen produziert wurden. Seit 1922 heißt die Marke anlässlich der Oktoberrevolution „Красный Октябрь“ (»Krasnyj Oktjabr« – Roter Oktober).

Was aus den Nachkommen Einems und Heuss’ geworden ist, konnte ich leider nicht herausfinden. Ich wünsche Ihnen allen, dass sie es geschafft haben, zu fliehen.

Übrigens wurde das Unternehmen „Einem“ schon lange vor dessen Verstaatlichung sehr arbeiterfreundlich geführt. Abgesehen von ihrer Werkausbildung bekamen die jungen Leute Unterricht im Lesen und Schreiben, lernten ein Instrument oder sangen im Chor.

Aber dennoch war nicht alles erlaubt. Strenge Sanktionen trafen diejenigen, die es gewagt haben, Schokolade und andere Süßigkeiten aus der Fabrik mitzunehmen.

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Welches ist hier wohl das Original?

1966 begann man bei Roter Oktober mit der Produktion der bekanntesten Schokolade der Sowjetunion: „Aljonka“. Das pausbäckige Mädchen mit Kopftuch, das auf der Verpackung der Schokolade zu sehen ist, existiert wirklich. Es ist die Tochter eines Mitarbeiters, der „Aljonka“ fotografiert hat, als sie acht Monate alt war.

Übrigens ist Geschichte dieser Schokoladen-Firma in einem Dokumentarfilm festgehalten: Roter Oktober – Moskaus Herz aus Schokolade, Film von Roland Strumpf. Er wurde im April 2012 aud 3Sat gesendet.

Sehr ausführliche Infos zu Roter Oktober und „Aljonka“ hier: https://www.osteuropakanal.uni-freiburg.de/Textinterview/aljonka